10. SKM Community Ausstellung

Sieben künstlerische Positionen zwischen Wirklichkeit und Imagination. Eine Ausstellung über die Transformation des Sichtbaren.

Vernissage: Freitag, 28. August 2026, 18:30 – 22:00 Uhr

Was dich erwartet:

Ein Blick durch Buntglas und Kaleidoskop

Die Ausstellung versammelt 7 künstlerische Positionen aus der deutschen Kunsthochschullandschaft, die sich auf unterschiedliche Weise mit der Wirkung von Farbe auseinandersetzen. Ob durch gefärbtes Licht, kaleidoskopartige Unschärfen, schimmernde Reflexionen auf dem Wasser, expressive Farbfelder und Verläufe auf der Leinwand oder die Muster und Texturen von Stoffen – Farbe wird zum verbindenden Element der Ausstellung und prägt die Wahrnehmung der gezeigten Arbeiten.

Zwischen Malerei und Fotografie entstehen Werke, die Farbe nicht nur als gestalterisches Mittel einsetzen, sondern als Atmosphäre, Erinnerung und Erfahrung begreifen. Licht, Material und Oberfläche verändern den Blick und eröffnen neue Perspektiven auf das Vertraute. So wird Farbe selbst zum Träger von Emotion, Bewegung und Bedeutung.

Nutze die Chance: Triff die Künstler*innen am Eröffnungsabend persönlich in der SKM-Galerie. Erfahre aus erster Hand, welche Geschichten hinter den Arbeiten stecken, und tausche dich bei Drinks und entspannter Atmosphäre mit anderen Kunstbegeisterten aus.

Entdecke die Künstler*innen

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Wir vergeben unsere Tickets gestaffelt: Die ersten 70 Tickets sind kostenlos. Dann seid ihr für 2,50 €, 5 € bzw. 8 € dabei. Jeder Ticketkauf unterstützt uns dabei, die Werke unserer Künstler*innen auch in der 'realen' Welt zeigen zu können. Sehr gerne kannst du auch, wenn günstigere Tickets noch verfügbar sind, eine andere Preiskategorie wählen.

SKM Community Ausstellung

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Inner Landscapes

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SKM Community Ausstellung 〰️ Inner Landscapes 〰️

Die ausstellenden Künstler*innen im Portrait

Andrea Kassens, Absolventin der Universität Osnabrück, erforscht in ihren Bildern die Beziehung zwischen Innenwelt, Wahrnehmung und Raum. In vielschichtigen, teils fragmentierten Interieurs inszeniert sie weibliche Figuren, die zugleich präsent und entzogen wirken- als würden sie sich in einem Zwischenzustand bewegen. Fotografische Vorlagen, eigene Fotografien und spontane Skizzen dienen ihr dabei als Ausgangsmaterial, das sie malerisch überlagert, verschiebt und bricht. Durch diese Überlagerungen entstehen Bildräume, die sich nicht klar einer Realität zuordnen lassen, sondern vielmehr in einem Schwebezustand zwischen Beobachtung, Erinnerung und Imagination existieren.

Mathilda Augart, Meisterschülerin bei Albrecht Schäfer an der Kunsthochschule Berlin Weißensee, schöpft aus einem offenen Malprozess, der Intuition und Experiment gleichermaßen Raum gibt. Geprägt durch ihre frühe Ausbildung im klassischen Ballett und modernen Tanz, verbindet sie in ihrer Malerei impulsive Gefühle mit präziser Beobachtung ihres urbanen Umfelds. Sie porträtiert ihren Kiez in Berlin-Neukölln — von unbezahlbaren Eigentumswohnungen bis zum sozialen Brennpunkt Kottbusser Tor — und bewegt sich dabei fließend zwischen realistischer Darstellung und surrealen Traumszenen.

Jasmin Roßmann, Studentin der Malereiklasse von Christian Hahn an der HAW Hamburg, entwickelt ihre künstlerische Praxis aus der genauen Wahrnehmung von Räumen, Oberflächen und Eindrücken. In reduzierten, klar komponierten Bildern überführt sie das Reale in atmosphärisch verdichtete Motive, in denen Farbe als eigenständiges gestaltendes Element wirkt. Ihre Arbeiten in Öl auf Leinwand und Holz bewegen sich kontinuierlich zwischen gegenständlicher und abstrakter Lesart und schaffen offene Bildräume, die den Betrachter einladen, eigene Stimmungen hineinzulegen.

Christian Herzig, Absolvent der HGB Leipzig aus der Fachklasse von Neo Rauch, ist tief verwurzelt in der Tradition der Leipziger Schule. Er begann als Pleinair-Maler, fasziniert von Wäldern, Gärten, Seen und dem Meer, und verlagerte seine Arbeit später ins Atelier, wo er sich der menschlichen Figur in der Natur zuwandte. Charakteristisch ist seine bewusste stilistische Vielfalt — er wechselt zwischen naturalistischer, figurativer und abstrahierter Darstellung, um die Komplexität seiner Wahrnehmung in Öl, Acryl und Druckgrafik zu reflektieren.

Oleksii Gnievyshev, Absolvent der Kiewer Akademie der Künste, versteht Malerei als stillen Dialog zwischen dem Menschen und der natürlichen Welt. Geboren 1991 in der Ukraine und seit 2014 in Deutschland lebend, vereint er in seinen Werken meisterhafte realistische Darstellung mit meditativer Tiefe. Seine Ölmalereien eröffnen Bildwelten, in denen sich Wahrnehmung, Unterbewusstsein und sinnliche Erfahrung verflechten — seine Arbeiten befinden sich in internationalen Privatsammlungen und wurden unter anderem auf der Discovery Art Fair Cologne und im JMES WORLD Museum Berlin gezeigt.

Jannis Kustak, Student der Malereiklasse von Christian Hahn an der HAW Hamburg, setzt sich intensiv mit Naturmotiven auseinander und erforscht die Spannung zwischen Vergänglichkeit und Neuentstehung. Seine charakteristische Technik kombiniert eine Grundschicht aus Acryl mit darüberliegenden Ölschichten, die subtile Farbbrüche und dynamische Oberflächentexturen erzeugen. Mit expressiven, absichtlich unnatürlichen Farbpaletten und einer klaren Konturführung verleiht er seinen Arbeiten eine auffällige, fast grafische Wirkung, die Naturdarstellung und künstlerische Interpretation verschmelzen lässt.

Janna Schnoor, Kunststudentin an der Muthesius Kunsthochschule Kiel, widmet sich der präzisen und einfühlsamen Beobachtung ihrer Umgebung. Im Fokus steht die Küstenregion Schleswig-Holsteins mit ihren weiten Stränden, Steilufern und kleinen Wäldern, die sie vorwiegend in Pleinair-Malerei einfängt. Licht spielt in ihren Ölmalereien eine zentrale Rolle — ihre Werke leuchten aus sich heraus und vermitteln ein Gefühl von Flüchtigkeit und Fragilität, das den Betrachter unmittelbar in die Atmosphäre norddeutscher Landschaften versetzt.

Häufig gestellte Fragen