SKM Pop-Up München 12-14.06.26

Studierenden-Kunstmarkt kommt nach München — fünf Positionen junger zeitgenössischer Kunst, drei Tage Begegnung und die Möglichkeit, neue Arbeiten vor Ort zu entdecken.

Vernissage: Freitag (12.06): ab 18:30 Uhr (Ticket)
Samstag (13.06): 11-18 Uhr (kostenfreier Eintritt)
Sonntag (14.06): 11-17 Uhr (Kostenfreier Eintritt)
Uhlandstraße 7, 80336 München

Was dich erwartet:

Wenn junge Kunst neue Räume erobert

Studierenden-Kunstmarkt verlässt die eigene Galerie in Leipzig und bringt zeitgenössische Kunst nach München. Fünf Künstler*innen aus der SKM-Community zeigen in einer dreitägigen Pop-Up Ausstellung Arbeiten, die Fragen nach Identität, Wahrnehmung und der Kraft der Farbe stellen.

Von figürlicher Malerei, die kulturelle Prägung und Herkunft verhandelt, über realistische Szenen mit humoristischer Schärfe bis hin zu gestischer Abstraktion – die gezeigten Positionen verbinden individuelle Bildsprachen mit einem gemeinsamen Interesse am Zusammenspiel von innerer und äußerer Wirklichkeit.

Für drei Tage entsteht in München ein temporärer Ort, an dem Kunst nicht nur betrachtet, sondern erlebt und erworben werden kann.

Nutze die Chance: Triff die Künstler*innen am Eröffnungsabend persönlich vor Ort. Erfahre aus erster Hand, welche Geschichten hinter den Arbeiten stecken, und tausche dich bei Drinks und entspannter Atmosphäre mit anderen Kunstbegeisterten aus.

Entdecke die Künstler*innen

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SKM Community Ausstellung

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POP UP München

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SKM Community Ausstellung 〰️ POP UP München 〰️

Die ausstellenden Künstler*innen im Portrait

Kaan Ege Önal, Absolvent der Universität Osnabrück (Master of Arts) und der Universität Mersin (Bachelor Malerei), beschäftigt sich in seiner künstlerischen Arbeit mit der Beziehung zwischen Mensch und Kultur. Im Zentrum steht die Frage, wie wir geprägt werden — durch Herkunft, Geschichte, Tradition und Menschen. Aufgewachsen im Keramikatelier seines Vaters in Kütahya, verbindet er figürliche Darstellung mit traditionellen Textilien und Motiven aus unterschiedlichen Kulturen. Seine Arbeiten wurden unter anderem in der Pinakothek der Moderne München, der Kunsthalle Bremen und im Deutschen Bundestag in Berlin gezeigt.

Toninho Dingl, Absolvent der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe aus der Klasse von Prof. Franz Ackermann, verbindet in seiner künstlerischen Arbeit unterschiedliche Blickwinkel auf Welt und Gesellschaft. Seine Werke zeichnen sich durch eine realistische Darstellung, einen präzisen Blick für Details und oft eine humoristische Perspektive aus, die den Betrachter unmittelbar anspricht. Der mit dem Melanchthon-Kunstpreis ausgezeichnete Künstler stellte unter anderem auf der Art Karlsruhe, im ZKM Karlsruhe und auf der Parallel Art Fair Wien aus.

Valerie Cee, Meisterschülerin bei Prof. Markus Lüpertz an der Akademie der bildenden Künste, lebt und arbeitet in München. Ihre Arbeiten entstehen intuitiv aus einem Zusammenspiel von Farbe, Struktur und Bewegung — geprägt von persönlicher Transformation und einer offenen, experimentellen Praxis. Ein Schlaganfall, der zu temporärem Farbsehverlust führte, veränderte ihre künstlerische Wahrnehmung grundlegend und vertiefte ihre Auseinandersetzung mit der emotionalen Kraft der Farbe. Ihre Kunst bewegt sich zwischen gestischer Abstraktion und organischer Form und wurde in der Galerie Benjamin Eck München sowie in der SKM Galerie Leipzig gezeigt.

Daniel Wöllenstein, Absolvent der Universität zu Köln mit Studium bei Rainer Barzen und Silke Leverkühne, untersucht die Wirkung von Farbe, Form und Licht als eigenständige bildnerische Kräfte. Seit 2007 arbeitet er in seinem Atelier im KunstWerk Köln, dessen 1. Vorsitzender er seit 2017 ist. In reduzierten, oft abstrakten Kompositionen schafft er visuelle Räume, in denen Wahrnehmung in Bewegung gerät — seine Arbeiten in Öl, Acryl und Mixed Media mit Spraylack verbinden kontrollierte Farbflächen mit gestischer Energie.

Anna Wirth, Absolventin der Bergischen Universität Wuppertal (Bachelor Malerei), kreist in ihrer künstlerischen Arbeit um Fragen von Identität, Erinnerung und die innere Wirklichkeit des Menschen. Geprägt durch die Auseinandersetzung mit Demenz im privaten Umfeld begann sie, menschliche Identitäten jenseits von Gesichtszügen darzustellen. In der Verbindung von figurativen, realistischen und abstrakten Elementen eröffnet sie Bildwelten, die über das Sichtbare hinausweisen und emotionale wie gedankliche Zustände erfahrbar machen.

Häufig gestellte Fragen